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Als Aria Coleman von Vancouver nach Toronto zieht, möchte sie vor allem eins: Neu anfangen und vergessen, was ihr zugestoßen ist. Bereits kurz nach ihrer Ankunft trifft die junge Frau jedoch auf Riley Kane.
Der attraktive Cage-Fighter steht mit seiner beeindruckenden körperlichen Präsenz grundsätzlich für alles, wovor Aria sich fürchtet. Trotzdem fühlt sie sich immer wieder auch zu ihm hingezogen und hat in seiner Gegenwart Schmetterlinge im Bauch.
Riley hingegen hält die Studentin zunächst für eine verwöhnte Prinzessin, von der er lieber die Finger lassen sollte. Doch er kann nicht leugnen, dass Aria gleichzeitig sein Interesse weckt.
Als er anfängt, sie in Selbstverteidigung zu trainieren, blicken beide hinter die Fassade des jeweils anderen und erkennen, dass der erste Eindruck manchmal täuscht.
Behutsam und mit viel Einfühlungsvermögen knackt Riley Arias Schutzpanzer und sie beginnt, Vertrauen in ihn zu fassen.
Dann allerdings offenbart Riley ihr etwas über sich, das alles verändert und plötzlich stehen sie vor der Frage, ob ihre Liebe dem gewachsen ist.

Meine Meinung:

Aria und Riley kennt man ja schon ein wenig aus dem ersten Teil. Und es stand auch zu vermuten, dass beide ein Problem mit sich herumtragen. Diese Vermutung wird jetzt bestätigt.

In diesem Teil sind beide Protagonisten gleichermaßen stark und schwach für den jeweils anderen. Sie tun sich gegenseitig gut, und machen es sich gegenseitig schwer, weil das Trauma, das beide mit sich herumtragen zwar auf der gleichen Handlung fußt, sich in Rileys Leben aber absolut konträr zu Arias Problematik entwickelt hat.

Ich habe die beiden Protagonisten sehr gemocht und ich fand es ganz toll, dass Isabelle Richter die Thematik verbunden hat mit dem Ruf nach einer Therapie oder Selbsthilfegruppe. Danke dafür.

Der Schreibstil ist absolut klasse, humorvoll, sensibel mit einem tollen Augenmerk auf den Nöten und Problemen der Menschen. Ein wenig hat mir zum Ende hin die Perspektive gefehlt, also der berufliche Werdegang der Protagonisten, aber das ist nur ein klitzekleiner Kritikpunkt an einem wundervollen, sensiblen mit heißen Cagefightern gespickten Sports – Romance – Roman.