#rezensionsexemplar #netgalley

Da ich den Klappentext absolut passend finde, werde ich keine Inhaltsangabe machen.

Ich habe lange überlegt, wie viele Sterne ich dem Buch gebe, da eine Rezension aber zu 100 % subjektiv ist, habe ich mich dafür entschieden fünf Sterne zu vergeben und meine Gedanken und Gefühle einfach nur in Worte zu fassen ohne Sterneabzug, da es sich nicht um messbare Kritik handelt, sondern einfach nur um meinen ganz persönlichen Lesegeschmack.
Nach einem Drittel hatte ich das Gefühl, das Buch aus der Hand legen zu müssen. Mir war die Handlung (das Einschleichen auf die Ranch als Haushälterin) zu leicht? zu harmonisch? zu langweilig ? Von Samantha wurde vorher nie berichtet, dass sie kochen kann und nun schmeißt sie absolut perfekt einen riesigen Haushalt, findet auf Anhieb jedes Geschirr, alle sind mega – nett, sie hat unfassbar viel Freizeit. Da hat mir Spannung gefehlt und tiefere Gefühle. Außerdem hätte ich es besser gefunden, wenn Samanthas Beförderung nicht direkt vorher geschehen wäre (oder sie schon Teilhaberin gewesen wäre), so fand ich diese Wendung irgendwie überflüssig zumal sie direkt danach ja auf die Ranch gegangen ist.
Zusammenfassend würde ich sagen mir waren sämtliche Figuren und Handlungen im ersten Teil zu konfliktlos, zu nett, zu harmonisch, zu hilfsbereit, what ever.

Dann steigert sich die Geschichte jedoch rasant und hat mich richtig gepackt. Hier spielt Sara – Maria Lukas perfekt mit dem Kontrast der Charaktere und baut auf diesem Misstrauen eine wundervolle, sehr heiße und sehr spannende Geschichte auf. Zu diesem Zeitpunkt des Buches habe ich fieberhaft Seite um Seite verschlungen und mit dem kleinen Finger den Kindle geblättert, da meine Daumen fest gedrückt waren für Samantha und William. Auch fand ich es spitze, dass richtige Thriller – Elemente eingebaut waren, die sowohl von Samantha als auch von William schmerzhafte Entscheidungen verlangt haben. Und das Ende – zum Weinen schön……

Fazit: Absolut lesenswert mit einem ganz leichten Touch von Romeo und Julia.