Dies ist der erste Fall für Pippa Bolle, eine auf ” modern getrimmte Miss Marple”. In diesem Krimi get es um eine Schrebergartenkolonie mit allerlei skurilen aber auch sehr alltäglichen. normalen Figunren. Das hat zum einen den Vorteil, dass man sich als Leser prima in die Charaktere hineinversetzen kann, andererseits scheint die Überzeichnung der Charaktere gewollt und macht die Protagonisten passend zum Humor des Buches liebenswert.

Dieser in altem , englischen Stil klassische whodunnit spielt in Deutschland, in Berlin in einer Schrebergartenkolonie, und obwohl die geografischen Gegebenheiten für waschechte Berliner nicht perfekt recherchiert sind fällt es Nicht-Einheimischen nicht auf und mindert auch nicht die Spannung.

Die geografische Besonderheit der Insel erzeugt einen abgeschlossenen Täterkreis, der in Kombination mit einer relativ unblutigen nahezu altmodischen Krimigeschichte den Leser zum Mitraten motiviert.Ich habe den Täter bis zum Schluß nicht erraten Der Schreibstil ist gut lesbar und eher locker,humorig mit einigen Anspielungen auf das beschriebene Millieu, was meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist.Es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen, weil es dem Autorinnenduo Spaß gemacht hat dieses Buch zu schreiben.

Fazit: Für Fans klassischer Krimis ein empfehlenswertes Buch, für hartgesottenene Thrillerfans eventuell zu seicht